1954 in Duisburg geboren, bin ich mit der Stahlindustrie aufgewachsen. In Duisburg war der größte Arbeitgeber das Stahlwerk Thyssen, bei dem ich auch kurzzeitig beschäftigt war.

Nach dem Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie im Ruhrgebiet, wurden auch in Duisburg Hochöfen stillgelegt, bzw. abgerissen. Zuletzt wurde der Hochofen 5 in Duisburg Meiderich stillgelegt.

Rund um den 1985 stillgelegten Hochofen 5 entstand ein Landschaftspark. Von 1990 bis 1999 wurden die Hallen, Gebäude und das Außengelände nach den Plänen von Architekten umgestaltet und so umnutzbar gemacht. 1994 wurde der „Landschaftspark Duisburg-Nord“ der Öffentlichkeit vorgestellt und seitdem nutzen Besucher, Wanderer, Fahrradfahrer, Sportvereine, Veranstalter und Interessengemeinschaften den Park für ihre Zwecke und ist auch sehr beliebt bei Fotografen. Vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, wenn der Hochofen durch eine farbige Beleuchtung von Jonathan Park in Szene gesetzt wird.

Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein Teil von der „Route Industriekultur“ von Duisburg bis Dortmund. Zu besichtigen ist z.B. der Gasometer in Oberhausen, Zeche Zollverein in Essen und vieles mehr.

Ich war im Landschaftspark im Oktober 2021 mit der Kamera unterwegs.

Auf meinen Fotos ist ein Teil des beleuchteten Hochofens und der in Rotlicht getauchte, ehemalige Kohlebunker zu sehen, sowie ein Teil vom Förderturm, mit dem der Hochofen befüllt wurde. Ein weiters Foto zeigt eines der vielen Räder, mit der die Kohle zu Förderturm transportiert wurde.

Peer Thelen

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